Tickets To My Downfall

Tickets To My Downfall

Am Anfang war der Pop Punk. Zumindest war das bei mir so. Ohne dem Song Pretty Fly For A White Guy von The Offspring hätte ich wohl nie begonnen, Rockmusik zu hören. Die ersten beiden Alben, die ich mir selbst gekauft habe, waren von Sum 41 und Blink-182. Doch was hat das Ganze jetzt mit Machine Gun Kelly zu tun? Nun, ich vermute stark, dass es dem Rapper aus Cleveland ähnlich ergangen sein könnte. Denn auf seinem neuen Album «Tickets To My Downfall» findet man nicht etwa fette Beats und harte Rhimes, sondern genau das, wovon ich oben gesprochen habe: Schnörkelloser 2000er Pop Punk mit einem modernen Anstrich.

Dass Blink-182 Drummer Travis Barker hier die Finger im Spiel hatte, hört man der Platte selbstverständlich an. Der Style auf «Tickets To My Downfall» erinnert nämlich stark an den Sound, welcher Blink-182 in den frühen 2000ern zu Legendenstatus verholfen hat. Eingänige Melodien treffen auf treibende Pop Punk Beats. Machine Gun Kelly kann nicht nur rappen sondern auch singen und reiht sich nahtlos in die Reihen von Pop Punk Sängern ein. Hin und wieder schimmern die Hip Hop Wurzeln des Amerikaners durch. So werden die klassischen Gitarrenriffs teilweise von Trap-Beats begleitet, was dem ganzen einen tollen eigenen Stempel aufdrückt.

«Tickets To My Downfall» ist nicht das musikalisch anspruchsvollste Album. Das muss es aber auch nicht sein. Denn «Tickets To My Downfall» macht gerade durch seine Leichtigkeit unglaublich viel Spass beim Hören.

 

Das komplette Album im Stream

 

Video zur Single «Bloody Valentine»

Video zur Single «concert for aliens»