Green Day - Father Of All...

Father Of All…

Was soll eine Band, die längst alles gesagt hat, auf ihrem 13. Album noch groß anders machen? Die Antwort ist simpel: Einfach mal wieder gute Songs schreiben. Und dabei im Zweifel auf gar nichts Rücksicht nehmen und trotzdem alles richtig machen.
Die ersten Zeilen des Albums mit Kopfstimme singen? Kein Problem. Songs mit aufgekratztem Ein-Finger-Piano unterlegen? Klar. Tolle Refrains schreiben, die auf Anhieb zünden? Unbedingt! “Father Of All Motherfuckers” ist die Party, die Green Day 2012 mit ihrer missglückten Albumtrilogie “¡Uno!”, “¡Dos!” und “¡Tré!” versprochen hatten. Es steht also einem der ungeliebtesten Kapitel der Bandgeschichte ziemlich nah – und zeigt sie dennoch so frisch wie lange nicht. Green Day schreiben Songs, die sich selbst genügen, und finden damit zu jener Unbeschwertheit zurück, für die die 37 Lieder vor acht Jahren eigentlich hätten stehen sollen. Und das ist wichtig, denn natürlich ist das opulente Green-Day-Narrativ seit “21st Century Breakdown” auserzählt. Jetzt also: kein konzeptioneller Größenwahn, sondern bloß Lieder, die es in sich haben.
(Quelle: visions.de)

 

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