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Quelle: Pexels.com // Tim Gouw

Prüfungsstress am Bildschirm

Prüfungen sind für niemanden wirklich eine angenehme Erfahrung. Doch dieses Jahr wird es für die St. Galler Studentenschaft noch ungemütlicher: Viele Semesterabschlussprüfungen sollen online über den Computer gelöst werden. Das ist ungewohnt und birgt einige Herausforderungen – Sogar für erfahrene Prüfungs-Veteranen.
Doch so schnell verzweifeln die Studierenden aus St. Gallen nicht.

 

Tipps für die Online-Prüfung 

Habt ihr auch bald eine wichtige Onlineprüfung? Wir haben hier Tipps zusammengestellt, welche Euch hoffentlich zu einer Bestleistung verhelfen!

Geheimtipp 1: Ausreichend Schlaf

Quelle: Giphy

Ausreichender Schlaf ist essentiell für unsere Gesundheit und somit auch für unser Gehirn. In einer Fachpublikation schreibt die Universität Bern, dass schlafen zu besseren sportlichen Leistungen, mehr Kreativität und – Achtung jetzt kommt’s – zu einer höheren Konzentrationsfähigkeit führt. Nach dem Konzept des sogenannten «ultradianen Rhythmus» ist das Hirn in den ersten 90-180 Minuten nach dem Aufwachen am konzentriertesten – Perfekt für das Schreiben einer Prüfung. Das setzt natürlich Voraus, dass man am vorhergehenden Abend nicht seine Prüfungsangst in Bier und lauter Musik ertränkt hat.

Geheimtipp 2: Blaulichtfilter

Quelle: Giphy

Übliche Bildschirme verstrahlen eine grosse Menge an Blaulicht. Dieses wird von den Rezeptoren in unseren Augen wahrgenommen und bewirkt die Ausschüttung von Wachheits-Hormonen. Das klingt ja eigentlich ganz praktisch, ist es aber nicht immer: Gemäss verschiedenen Optikern und Neurologen kann Blaulicht nicht nur Augen- und Kopfschmerzen, sondern auch innere Unruhe und Erschöpfung auslösen. Wer also während einer Prüfung 90 Minuten lang in den Bildschirm starren muss, riskiert seine fleissig «erschlafene» Konzentration. Abhilfe schaffen sogenannte Blaulichtfilter. Von diesen findet man unzählige zum gratis downloaden im Internet.

Geheimtipp 3: Zaubertrank brauen

Quelle: Giphy

Man muss kein Miraculix sein, um mit einfachen Küchenkräutern seine Konzentration aufzupanschen. Nur schon Rosmarin, Grüntee sowie auch Salbei haben alle eine konzentrationsfördernde Wirkung. Wie das? Alle drei Kräuter steigern den Blutdruck und wirken mild adstringierend – Beides Dinge die unser Hirn megamässig abfeiert. Eine Tasse Tee mit besagten Kräutern wird also während der Prüfung gewiss nicht schaden.

Geheimtipp 4: Autogenes Training (oder «sich den Erfolg selber einreden»)

Quelle: Giphy

Profisportler machen oft gebrauch des sogenannten «autogenen Trainings»: Sie stellen sich beispielsweise detailliert vor, wie sie ein Rennen gewinnen. So zwingen sie ihr Unterbewusstsein zu glauben, dass sie schon per se nur gewinnen können. Das hilft zum einen gegen den Leistungsdruck und zum anderen bildet es eine positive Grundhaltung zu der Herausforderung. Das kann man auch fürs Lernen nutzen: Stellt Euch einfach genaustens vor, wie ihr bei keiner Übung Mühe habt und die Prüfung problemlos abschliesst.

Geheimtipp 5: Sauerstoff

Quelle: Giphy

Sauerstoff und eine gute Hirnleistung gehen Hand in Hand – Auch Neurologen sind überzeugt davon. Zu wenig Sauerstoff im Zimmer kann zu Erschöpfung und damit auch zum Konzentrationsverlust führen. Dies ist so, weil sich bei Sauerstoffmangel die Blutgefässe ausweiten und man sich deswegen träge fühlt. Wo immer Ihr die Prüfung schreibt (sei das Schlafzimmer oder Büro): Vor der Prüfung mindestens 10 Minuten bei vollen Fenster durchlüften. Auch ein kurzer Spaziergang kann bei der Sauerstoffversorgung des Körpers Wunder wirken.

 

Lauro Carisch, 18. Mai 2020