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Ostschweizer Promis zeigen wie Social Media Detox geht

Wie lange seid ihr pro Tag auf Social Media? Wie lange ist okey und was ist zu viel? Diese Grenze für sich selbst zu ziehen, ist oft einfacher gesagt als getan. Das Auszeiten und bewusste Pausen wichtig sind, zeigen uns immer wieder prominente Vorbilder. Dabei haben sie verschiedene Ratschläge und Tipps, um das Handy einfacher weglegen zu können.

Praktisch jeder der ein Smartphone besitzt, ist auch auf Social Media unterwegs. Was für viele ein Hobby ist, ist bei anderen Teil des Jobs. Dementsprechend investieren sie auch viel Zeit und Arbeit, um ihren Followern einen Einblick in ihre Welt zu zeigen. Die Rede ist nicht nur von Influencern sondern auch von Musiker und Comedians, die ihre Inhalte unter die Leute bringen wollen.

«Es gab Zeiten da hatte ich eine Bildschirmzeit von acht Stunden»

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«Social Media ist in allen öffentlichen Bereichen wichtiger geworden», sagt Fabio Landert. Momentan gibt es aber nicht viel zu posten und zu berichten, da weder Auftritte noch sonstige Pläne anstehen. Der Thurgauer ist aber auch sonst nur dann online, wenn es etwas mit seiner Arbeit als Comedian zu tun hat. Als er noch nicht auf der Comedybühne stand, hatte er sich mal eine grössere Auszeit von Facebook und Instagram gegönnt. Wenn er sich irgendwo die Zeit nehmen kann, dann am ehesten auf youtube beim Video schauen.

  • Sein Tipp: «Die Angst etwas zu verpassen, wenn man offline ist, ist völlig unbegründet. Man muss es nur mal ausprobieren, dann merkt man wie befreiend das sein kann.»

«Man kann heute Social Media machen ohne Musik, aber keine Musik mehr ohne Social Media»

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Marius Bear ist aktiv auf Instagram, würde sich aber nie zu etwas hinreissen lassen, was er nicht will. Als sein Manager ihn fragte, ob er neben einem beruflichen auch noch einen privaten Account haben will, lehnte der Appenzeller Singer/Songwriter sofort ab. Ihm reicht es völlig mit seiner Musik auf Social Media präsent zu sein. Eine längere Handy-Auszeit hat er sich noch nie freigeschaufelt, weil das bei ihm automatisch passiert. Sobald er neue Musik am Start hat oder irgendwelche Auftritte, darf man mit Posts von ihm rechnen. Es kann aber dann auch sehr ruhige Zeiten geben, in denen man nicht sehr viel hört. «Manchmal bringt mich das schon unter Druck und ich denke jetzt muss ich wieder Mal etwas ins Netzt stellen. Im nächsten Moment ist es mir dann wieder egal.

  • Sein Tipp: «Wenn man alle sozialen Medien nicht für seinen Job braucht, dann würde ich sie stark reduzieren.»

Nadja Hüppi, 19.11.2020