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Quelle: HuGO

Neue Fussballregeln ab 1. Juni 2019

Die International Football Association Boards (IFAB) hat an der diesjährigen Sitzung in Aberdeen grössere und kleine Änderungen vorgenommen. Ab dem 1. Juni 2019 sollen sie gelten. Für ein Spiel wird allerdings noch eine Ausnahme gemacht. Das UEFA Champions League Finale am 2. Juni 2019 wird noch nach den alten Regeln gespielt.

Marco von Ah, Leiter Kommunikation und Medien des Schweizerischer Fussballverband (SFV), sagt  gegenüber toxic.fm: « Es wird für die Schiedsrichter nicht leichter werden. In entsprechenden Umschulungen werden sie die neuen Regeln lernen.»

Das sind die wichtigsten Anpassungen:

Handspiel

  • Dass die Körperfläche nicht mit Arm oder Hand vergrössert werden darf, gilt weiterhin. Es wird jedoch jetzt eine Ausnahme geben. Wenn der Ball von einem anderen Körperteil vom zu Boden gehenden Spieler zum Abfedern des Sturzes oder Falls benutzt wird.
  • Per Hand erzielte Tore gelten grundsätzlich nicht mehr, unabhängig ob eine Absicht vorlag.
  • Das gleiche gilt für Tore, denen in der Entstehung ein Handspiel der gegnerischen Mannschaft vorausging.
  • Wer unabsichtlich mit der Hand ein Tor verhindert, kommt weiter ungestraft davon. Diese neue Regel betrifft aber ausschliesslich die Offensive.

Abstoss

  • Beim Torabstoss oder Freistoss im eigenen Strafraum, muss der Ball diesen nicht mehr verlassen, bevor ein Mitspieler ihn annimmt.

Penalty

  • Der Goalie muss beim Elfmeter nur noch mit einem Fuss die Torlinie berühren.

Freistossmauer

  • Die Spieler der Mannschaft, die einen Freistoss ausführt, dürfen sich nicht mehr in die Freistossmauer stellen. Der Mindestabstand liegt bei einem Meter zur Mauer.

Spielerwechsel

  • Die Spieler die vom Feld genommen werden, müssen das Spielfeld an der nächstgelegenen Aussenlinie verlassen.

Schiedsrichterball

  • Wenn der Schiedsrichter das Spiel unterbricht und mit einem Schiedsrichterball fortsetzt, spielt er künftig der Mannschaft den Ball zu, die zuletzt am Ball war.
  • Wird der Schiedsrichter getroffen, soll es einen Schiedsrichterball geben. Aber nur dann, wenn aus dem Ballkontakt ein Tor, eine Torchance oder ein Ballbesitzwechsel hätte entstehen können.

Rote und gelbe Karte

  • Gelbe und rote Karten können auch Trainern und Offiziellen gezeigt werden, wenn diese mit ihrem Verhalten die geltenden Regeln verletzen.