Tabglatt Ralph Ribi
Bildquelle: Tagblatt - Ralph Ribi

Kapo SG kann Corona

Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Coronakrise gut aufgestellt. Meldungen von Bürgern wegen des Verstosses gegen die Massnahmen verfolgt sie konsequent. Wo es möglich ist, wird auf Homeoffice umgestellt.

Zu grosse Personenversammlungen, offene Geschäfte, Blumenverkäufer und das Nicht-Einhalten der Hygienevorschriften seien die häufigsten Meldungen, welche getätigt werden. «In den letzten sieben Tagen sind bei uns deswegen rund 100 Meldungen von Bürgern eingegangen», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen.

Wissen um Gefährlichkeit des Virus

Der Respekt der Krankheit ist bei der Polizei auf der Dienststelle spürbar, es beeinträchtigt aber deren Arbeit nicht. Die allen inzwischen bekannten Hygienemassnahmen werden eingehalten. Auch bei der Kantonspolizei St. Gallen wurde nach Möglichkeit auf Homeoffice umgestellt. «Wir achten auf unsere Gesundheit. Damit stellen wir unseren Grundauftrag von Ruhe und Ordnung auch in dieser Krisensituation sicher und erhalten ihn aufrecht», so Krüsi.

Kein grösserer Personalaufwand

Mehr Personal wird zurzeit bei der Kantonspolizei nicht benötigt. Der Freund und Helfer der St. Galler Bevölkerung arbeitet gemäss Dienstplan. Die Regelungen des Bundesrates werden nicht mit zusätzlichen Schichten kontrolliert. Meldungen der Bevölkerung geht die Polizei selbstverständlich nach. Auch für eine Ausgangssperre wäre die Polizei vorbereitet: «Es liegt dann an uns, diesen Auftrag zu erledigen», so Krüsi.

Maurin Stübi, 20.03.2020