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How to Schneebar

Heute Freitag kommt niemand am Schnee vorbei. In der Ostschweiz liegt rekordverdächtig viel Schnee. Wer dem Homeoffice nicht entfliehen kann oder sonst Zuhause feststeckt, hat Zeit kreative Dinge mit dem Schnee anzustellen! Wie wäre es mit einer Schneebar und passendem Schneedrink dazu? Hier findet ihr einige Inspirationen und Tipps, bei denen eure Nachbarn garantiert neidisch werden.

Um eine funktionstüchtige Schneebar zu errichten, braucht man auf jeden Fall vieeeeel Schnee. Und dieser sollte gut kleben. Den Pulverschnee aber nicht gleich verwerfen, den können wir später noch für die Drinks verwenden.

Was man alles braucht und jedermann Zuhause hat:

  • Tortenheber oder einen glatten Pfannenwender
  • Backofenblech
  • Karton/Holzbretter
  • Schneeschaufel
  • Dekoration: Was einem gerade so in die Hände fällt z.B. eine Lichterkette

Schnee in Form bringen

Wenn man eine solide Schneebar errichten will, kommt man schon recht ins Schwitzen. Denn zuerst muss einmal ein Berg voll Schnee entstehen, den man nachher andrücken und formen kann. Ich habe es mir einfach gemacht und das Balkongeländer als Stütze verwendet. Jetzt kommt der Karton oder die Holzbretter ins Spiel. Der mühevoll geschaufelte Schnee soll ja nicht durchs Geländer vom Balkon fallen. Die Wand gibt der Schneebar Stabilität. TIPP: Wer die Schneebar im freien Gelände baut, kann auch einen alten Tisch oder ähnliches als Fundament nehmen. Dann geht es etwas schneller!

Feinschliff mit dem Pfannenwender

Vermisst ihr eure Lieblingsbar? Kein Problem, denn mit Schnee könnt ihr alles nachbauen. Ich habe mich für eine Höhle in der Schneebar entschieden, um die ganzen Flaschen zu verstauen. Mit dem Pfannenwender lässt es sich wunderbar spachteln und es macht sogar noch Spass. Damit die Cocktails nicht den Nachbarn auf den Kopf fallen, habe ich Löcher in die Bar gemacht, die perfekt auf die Gläser zugeschnitten sind.

Instagramreife Farbeffekte

Dass die Nachbarn aber auch so richtig neidisch werden, muss die Schneebar ein Hingucker werden. Mit einer Lichterkette und einem Tablar bastle ich einen fancy Hintergrund. Völlig übermütig versuche ich auch noch den Schnee mit Lebensmittelfarbe einzufärben. Davon ist abzuraten. Die rote Lebensmittelfarbe sieht nicht so cool aus, eher wie ein schlecht nachgestellter Tatort. Deshalb keep it real and simple.

Slushy mit Schuss 

Natürlich kann man sich jetzt jeden beliebigen Drink machen, jedoch brauchen wir jetzt den Pulverschnee. Achtung nichts für Warmduscher! Man füllt ein Shotglas bis zum Rand mit Schnee und füllt es mit seinem Lieblingsschnaps auf. Für die schöne Farbe und den fruchtigen Geschmack habe ich mich für Passoa entschieden. Fertig ist der Schneebar-Slushy!

Nadja Hüppi, 15.01.2021